Chöre Elias

Basilikachor St. Aposteln

Basilikachor

Der Chor von St. Aposteln, der seit 2016 den Namen Basilikachor St. Aposteln trägt, wurde 1876 gegründet und ist damit einer der ältesten ununterbrochen singenden Chöre in der Stadt Köln. Hauptaugenmerk des Chores sind die feierlichen Hochämter an den höchsten Feiertagen, an denen meistens eine Messkomposition mit Solisten und Orchesterbegleitung musiziert wird. Dabei liegt der musikalische Schwerpunkt auf den großen Messen des Barock, der Klassik und der Romantik; so wurden in den letzten Jahren Messkompositionen von Charpentier, Heinichen, Mozart, Haydn und Puccini ebenso gesungen wie eine europäische Uraufführung der Mass in G des englischen Komponisten Charles Villiers Stanford. Neben diesen Messen an Ostern, Pfingsten, an Kirchweih und an Weihnachten singt der Chor etwa acht mal pro Jahr eine Messe a-cappella oder mit Orgelbegleitung; zusätzlich etwa alle zwei bis drei Jahre ein oratorisches Konzert. Die zurzeit 45 Mitglieder kommen aus ganz Köln und darüber hinaus und treffen sich wöchentlich donnerstags um 20 Uhr in der Aula zur Probe. 

Der Basilkachor wird wie alle vokalen Ensembles an St. Aposteln von Basilikakantor Vincent Heitzer geleitet.

Basilikachor in Corona-Zeiten

Wie fast alle Chöre in Deutschland ist auch der Basilikachor St. Aposteln von den Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 betroffen. Die regulären Proben mussten seit Ende Oktober 2020 komplett eingestellt werden, nachdem über die Sommermonate 2020 ein eingeschränkter Probenbetrieb möglich war. Momentan probt der Basilikachor an seinem angestammten Probentermin wöchentlich donnerstags über die virtuelle Plattform Jamulus und hält damit seinen Betrieb in diesen besonderen Zeiten aufrecht. Die jeweils letzte Probe vor einem liturgischen Einsatz des Chores wird als Präsenzprobe in der Basilika gehalten, wie es auch das Hygienekonzept des Erzbistums Köln ausdrücklich erlaubt. Die Sängerinnen und Sänger und ihr Kantor sind dankbar, in diesen schweren Zeiten allen Widrigkeiten zum Trotz regelmäßig zum Lobe Gottes und zur Erbauung der Gottesdienstbesucher im lateinischen Hochamt singen zu können.